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Ratgeber

Wie wähle ich meine Einweg-Puff: der komplette Ratgeber

Eine Einweg-Puff ist einfach zu benutzen — man muss nur das richtige Modell wählen. Hier sind die vier Kriterien, die den Unterschied machen.

1. Die Anzahl der Züge

Das ist der Indikator für die Autonomie. Man findet ihn auf jedem Produkt: 600, 2 000, 7 000, manchmal 30 000 Züge. Je höher die Zahl, desto länger hält die Puff.

  • 600 bis 2 000 Züge: ideal, um eine Geschmacksrichtung oder den gelegentlichen Gebrauch zu testen.
  • 7 000 Züge: das beste Verhältnis von Autonomie und Preis für den regelmässigen Gebrauch.
  • 30 000 Züge: für tägliche Dampfer, die möglichst selten nachkaufen möchten.

2. Der Nikotingehalt

In der Schweiz findet man hauptsächlich 0 mg/ml (ohne Nikotin) und 20 mg/ml in Nikotinsalzen. Salze bieten einen sanfteren „Hit" im Hals und eine schnelle Aufnahme, was gut zu Personen passt, die von der Zigarette kommen.

Wenn Sie Einsteiger sind und nicht geraucht haben, bevorzugen Sie 0 mg. Wenn Sie die Zigarette ersetzen, ist 20 mg in Salzen oft am befriedigendsten.

Tipp

Das Nikotinempfinden hängt auch vom Durchsatz der Puff ab. Derselbe Wert von 20 mg kann je nach Modell stärker oder schwächer wirken.

3. Die Geschmacksrichtung

Das ist oft das entscheidende Kriterium. Die Hauptfamilien:

  • Fruchtig: Erdbeere, Mango, Wassermelone, rote Früchte — die beliebtesten.
  • Menthol / Ice: für einen frischen, klaren Effekt.
  • Süss: Cola, Bonbon, süsse Getränke.
  • Tabak: um dem klassischen Zigarettengeschmack nahe zu bleiben.

4. Format und Komfort

Manche Puffs sind kompakt und diskret, andere grösser mit Autonomie-Anzeige und USB-C-Aufladung (bei wiederaufladbaren E-Liquid-Modellen). Denken Sie an Ihren Gebrauch: unterwegs und diskret oder lange zu Hause?

5. Das PG/VG-Verhältnis: Dampf oder Geschmack?

Das E-Liquid einer Puff beruht auf zwei Grundlagen: Propylenglykol (PG), das den Geschmack trägt und den „Hit" im Hals verstärkt, und pflanzliches Glyzerin (VG), das den dichten Dampf erzeugt und die Inhalation weicher macht. Die meisten Einweg-Puffs verwenden ein Verhältnis um 50/50, einen guten Kompromiss zwischen ausgeprägtem Geschmack und grosszügigem Dampf.

  • Mehr PG: ausgeprägterer Geschmack, präsenterer Hit, dezenter Dampf.
  • Mehr VG: dicke Wolken, sanfte Inhalation, leicht abgeschwächter Geschmack.

6. Die Verdampferwendel und der Dochttyp

Im Inneren jeder Puff befindet sich eine Verdampferwendel (der „Coil"), die das in einem Baumwolldocht aufgesogene E-Liquid erhitzt. Neuere Modelle verwenden „Mesh"-Wendeln (Metallgitter): Sie erhitzen gleichmässiger, bieten einen klareren Geschmack und eine bessere Konstanz vom ersten bis zum letzten Zug.

Gut zu wissen

Eine Mesh-Wendel erklärt, warum zwei Puffs mit derselben angegebenen Zugzahl ein sehr unterschiedliches Ergebnis liefern können: Die Qualität des Coils zählt ebenso viel wie die Kapazität.

7. Batterie und Aufladung

Kleine Puffs enthalten eine Batterie von 400 bis 650 mAh, mehr als genug, um bis zum Ende des E-Liquids durchzuhalten. Bei Modellen mit grosser Kapazität (7 000 Züge und mehr) würde die Batterie ohne USB-C-Aufladung nicht ausreichen: Sie ermöglicht es, den Tank vollständig zu leeren. Ein Ladeanschluss ist bei diesen Formaten also ein echtes Zeichen für Autonomie.

Kurz gesagt: Beginnen Sie mit Autonomie und Nikotin, dann lassen Sie sich von der Geschmacksrichtung leiten. Es ist die Kombination dieser Kriterien, die die ideale Puff für Sie ausmacht.

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